Aktuell herrscht aufgrund der wirtschaftlichen Lage auch in Brandenburg kein Einstellungsboom. Dennoch bleibt der strukturelle Engpass bei schwer ersetzbaren Spezialisten bestehen. Das spiegeln auch aktuelle Umfragewerte wider: So wollen beispielweise nur sechs Prozent der ostbrandenburgischen Unternehmen in 2026 zusätzliches Personal einstellen, 31 Prozent planen sogar Entlassungen. Dennoch gibt es weiterhin 31 Prozent langfristig unbesetzte Stellen und nur 15 Prozent der Unternehmen vermelden keine Besetzungsschwierigkeiten (vgl. IHK Ostbrandenburg) Welche Branchen bei welchen Berufsgruppen in Brandenburg von Engpässen betroffen und von einer Personalberatung profitieren können, diskutieren wir folgend.
Inhalt
- Trübe Konjunktur, hoher Bedarf: Das Fachkräfte-Dilemma in Brandenburg
- Wachstumsmotor Life Sciences: Wo Pharmabranche und Medizintechnik an Grenzen stoßen
- Optik und Photonik: Kleine High-Tech-Nische, große Lücke
- Elektrotechnik: Querschnittdisziplin mit kleinem Talentpool
- Grenzen klassischer Inserate: Wo Personalberatung in Brandenburg ansetzt
Trübe Konjunktur, hoher Bedarf: Das Fachkräfte-Dilemma in Brandenburg
Brandenburg ist eine dienstleistungsgeprägte Volkswirtschaft mit einer vergleichsweise breiten industriell-gewerblichen Basis. Zu dieser gehören unter anderem Automotive, Maschinenbau, Bauwirtschaft, Optik und Photonik sowie Energietechnik. Entsprechend hoch ist hier auch der Bedarf nach technischen Fach- und Führungskräften.
Brandenburgs wirtschaftlich besonders relevanten Regionen
Das Land ist wirtschaftlich eng mit Berlin verzahnt, vor allem die Räume direkt um die Metropole entwickeln sich dynamisch. Die Nähe und Verflechtung mit der Hauptstadt ist Standortvorteil und Rekrutierungshürde zugleich. Sie erklärt, warum in besonders wachstumsstarken Branchen des Landes die externe Personalsuche über einen Personalberater mittlerweile eher Normalfall als Ausnahme ist, insbesondere in den drei folgenden Branchen.
Wachstumsmotor Life Sciences: Wo Pharmabranche und Medizintechnik an Grenzen stoßen
Laut der WFBB gehören Gesundheitswirtschaft und Life Sciences zu den wachstumsstarken Branchen Brandenburgs. Für die Hauptstadtregion (Brandenburg und Berlin) werden rund 22.000 Unternehmen mit etwa 410.000 Beschäftigte ausgewiesen.
Gesundheitswirtschaft & Life Sciences sind starke Branchen in der Hauptstadtregion
Quelle Zahlen: Healthcare Capital und Landeshauptstadt Potsdam
Grafik: WK Personalberatung
Vor allem die Bereiche Medizintechnik, Bio-Tech und Pharma realisieren Wachstumsraten von drei bis 5 Prozent jährlich und weisen zusammen etwa 50 Neugründungen pro Jahr auf. In Brandenburg konzentrieren sich diese Branchen auf wenige, international aber renommierte Standorte. Ein zentraler Knotenpunkt ist Potsdam-Golm mit seinen Max-Planck- und Fraunhofer-Instituten. Daneben profitieren Ansiedlungen in Teltow und im Berliner Umland von der räumlichen Nähe zu Charité und anderen Berliner Universitätskliniken.
Am meisten gesuchte Fach- & Führungskräfte in Brandenburger MedTech, Biotech & Pharma
Quelle Zahlen: Auswertung aktueller Stellenangebote in Brandenburg, August 2026. Grundlage: Bundesagentur für Arbeit und Unternehmens-Karriereseiten
Grafik: WK Personalberatung
Der Personalbedarf konzentriert sich in der Brandenburger MedTech- und Pharmabranche vor allem auf Produktion, Qualität und technische Funktionen. Neben Fach- und Führungskräften für Manufacturing werden auch Spezialisten für Engineering, Prozessentwicklung und vor allem regulatorische Aufgaben gesucht. Stark nachgefragt sind aber auch Kandidaten für Positionen an der Schnittstelle zwischen Prozessentwicklung und Produktion, wie sie etwa im Bereich Manufacturing Sciences ausgeschrieben werden.
Optik und Photonik: Kleine High-Tech-Nische, große Lücke
Diese Branche ist weniger sichtbar, aber wirtschaftlich und technologisch relevant für das Bundesland. Und sie bildet ebenso wie die Gesundheitswirtschaft ein Cluster mit der Hauptstadt. Insgesamt umfasst dieses fast 400 Unternehmen mit mehr als 20.000 Mitarbeitern und über 6 Milliarden Umsatz, die „von optischer Kommunikation und Analytik, Licht- und Lasertechnik über Biophotonik und Augenoptik sowie funktionale Materialien bis hin zu Quantentechnologie und Softwaresimulation […] ein breites technologisches Spektrum abdecken“ (WFBB).
Auf Brandenburg entfallen davon rund 90 Unternehmen mit gut 4.000 Beschäftigten und etwas mehr als 1 Milliarde Euro Umsatz. Die Unternehmen verteilen sich regional, mit höheren Konzentrationen in Havelland (v.a. rund um die traditionsreiche Augenoptik-Fertigung in Rathenow), Teltow-Fläming, Potsdam und Dahme-Spreewald.
Top-5-Regionen von Optik und Photonik Unternehmen in Brandenburg
Quelle Zahlen: Land Brandenburg
Grafik: WK Personalberatung
Auch aktuelle Entwicklungen unterstreichen die zunehmende technologische Bedeutung des Clusters. Allein 2025 sind 35 neue Projekte mit einem Gesamtvolumen von 190 Millionen Euro für Akteure aus der Hauptstadtregion angestoßen worden. Im Fokus stehen bei diesen Quantentechnologie und Mikroelektronik. Hier gewinnt auch der Fachkräfteaufbau an Bedeutung. So wird die Entwicklung von Fachkräften für Quantentechnologien im Rahmen des Projekts „Quantensprung“ forciert. (vgl. innoBB Jahresbericht 2025)
Dass der Fachkräftebedarf generell ein Flaschenhals für die Wachstumsdynamik der Branche ist, zeigen diverse Studien. Die aktuellste Erhebung zur Fachkräftesituation stammt leider aus 2024. In dieser haben 56 Prozent der Unternehmen von länger unbesetzten Stellen berichtet, insbesondere bei Ingenieur- und Physikerpositionen, Fachinformatikern und IT-Kaufleuten. Die Arbeitsmarktprojektion des Landes Brandenburg bestätigt dies auch heute noch und weist genau in den Berufsgruppen bis 2035 Lücken auf, die für die Branche relevant sind.
Trotz der konjunkturellen Schwäche und hohen Volatilität der Branche kann davon ausgegangen werden, dass der Fachkräftemangel weiterhin ein strukturelles Problem sein wird, insbesondere da die Unternehmen im Rahmen von öffentlich geförderten Projekten weiterhin in technologieintensive Felder investieren.
Elektrotechnik: Querschnittdisziplin mit kleinem Talentpool
Elektrotechnik-Fachkräfte sind ein recht enger Pool (ca. 6.000 Fachkräfte und Spezialisten, vgl. WFBB), auf den aktuell mehrere wachsende technologieintensive Branchen gleichzeitig zugreifen wollen. So braucht die Batteriefertigung diese beispielsweise für Automatisierung und Anlagentechnik, die Optik- und Mikroelektronikbranche für Steuerungs- und Systemtechnik, die Life-Science-Industrie für Prozess-, Anlagen- und Gebäudetechnik in ihren Produktionsanlagen.
Unternehmen suchen Elektroingenieure und Elektrotechniker dabei ebenso stark wie staatlich geprüfte Techniker, Elektroniker und Mechatroniker. Besonders relevant sind Kompetenzen in Automatisierung, Energie- und Steuerungstechnik sowie industrieller Elektronik. Mit zunehmender Digitalisierung industrieller Prozesse kommen weitere Schnittstellen zwischen Elektrotechnik, IT und Automatisierung hinzu.
Ein Talentpool, mehrere Nachfrager
Hinzu kommen mehrere Wachstumsfelder, die die Nachfrage treiben. Brandenburg baut unter anderem seine Aktivitäten in Mikroelektronik, Speichertechnik und Netzautomation aus.
Für Unternehmen entsteht damit eine besondere Recruitingherausforderung: Der Talentpool ist über viele Branchen verteilt, während die Anforderungen an einzelne Positionen zunehmend spezialisiert bzw. interdisziplinär ausgelegt sind. Durch die Energiewende, Gebäudeautomation (Smart Building/TGA) und Digitalisierung verschieben sich die Anforderungsprofile. Am Arbeitsmarkt verfügbare Kräfte entsprechen oft nicht direkt den modernen, interdisziplinären Projektanforderungen (Schnittstellen zwischen klassischer Elektrotechnik, IT, Speichertechnik und HLK). Betriebe können Profile selten passgenau extern rekrutieren und müssen den Mismatch intern nachqualifizieren.
Grenzen klassischer Inserate: Wo Personalberatung in Brandenburg ansetzt
Je spezifischer das Profil und je kleiner der zur Verfügung stehende Talentpool, desto weniger erfolgreich sind Stellenausschreibungen, wenn es darum geht, fachlich passende Kandidaten zu erreichen. So kommen beispielsweise die Autoren einer aktuellen WFBB-Studie zu dem Schluss, dass Spezialisten und Experten in der Elektrotechnik auf dem Brandenburger Arbeitsmarkt „faktisch nicht zu finden“ sind.
Achten Sie bei der Wahl Ihres Personalberaters auch auf Empfehlungen & Referenzen:
„In unserer Funktion als Personalreferenten hatten wir die WK-Personalberatung mit der gezielten Suche nach Firmenkundenberater/innen und Privatkundenberater/innen beauftragt und wir können mit Überzeugung sagen, dass wir äußerst zufrieden mit der Zusammenarbeit und den Ergebnissen sind.
Herr Joshua Krebs und Herr Thorben Rudolph von der WK Personalberatung zeichnen sich durch eine verlässliche und wertschätzende Arbeitsweise aus. Die Kommunikation fand stets auf Augenhöhe statt, was zu einem vertrauensvollen und produktiven Austausch führte. Besonders hervorheben möchten wir die Fähigkeit von Herrn Krebs und Herrn Rudolph, die Bedürfnisse unserer Bank schnell zu erfassen und passende Kandidat/innen zu identifizieren.
Die WK-Personalberatung blieb immer am Ball und zeigte ein bemerkenswertes Engagement bei der Vermittlung von geeigneten Kandidat/innen. Diese proaktive Herangehensweise führte zu einer erfolgreichen Besetzung dreier wichtiger Vertriebspositionen in unserer Bank. Dank der engagierten Unterstützung der WK Personalberatung konnten wir erfolgreich zwei Firmenkundenberater/innen und einen Privatkundenbetreuer für unser Haus gewinnen.
Wir können die WK Personalberatung, insbesondere die Herren Joshua Krebs und Thorben Rudolph, ohne Vorbehalte empfehlen und sind überzeugt, dass sie auch in Zukunft sehr gute Ergebnisse liefern werden.
Vielen Dank für die sehr gute Zusammenarbeit!“
Volksbank in der Region eG
Daniela Lörcher - Maximilian Kracht
„Questro International Steuerberatungsgesellschaft mbH ist eine mittelständische Steuerberatungsgesellschaft mit dem Schwerpunkt auf internationales Steuerrecht. Unser Unternehmen ist Teil einer internationalen Gruppe von Beratungsgesellschaften mit operativen Gesellschaften in den Niederlanden, der Schweiz und Deutschland.
Auf Grund der fachlichen Spezialisierung ist die Personalbeschaffung herausfordernd. Mangels eigener Personalabteilung ist die Einbindung eines Personalberaters sinnvoll.
Die WK Personalberatung hat uns durch ihr professionelles Auftreten und insbesondere die detaillierte Bedarfsermittlung beeindruckt. Nicht zuletzt durch das persönliche Engagement unseres Beraters konnten mehrere geeignete KandidatInnen zu Gesprächen eingeladen und unsere offene Stelle besetzt werden.
Wir danken der WK Personalberatung für Ihre Unterstützung und freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit.“
Questro International Steuerberatungsgesellschaft mbH
Thorsten Schaus
„Wir haben die WK-Personalberatung im Laufe der letzten 24 Monate dauerhaft mit der gezielten Suche nach passenden Personen für verschiedenste kaufmännische und technische Positionen an den bundesweiten Standorten unserer Unternehmensgruppe beauftragt. Sowohl mit der Art der Zusammenarbeit als auch mit den gemeinsam erzielten Ergebnissen sind wir sehr zufrieden.
Unsere Zusammenarbeit ist durch einen persönlichen und stets unkomplizierten Austausch geprägt. Die Rahmenbedingungen unserer Branche wurden schnell adaptiert und die Anforderungen unserer zu besetzenden Positionen schnell verstanden. Hervorzuheben ist besonders die Passgenauigkeit der durch WK identifizierten Personen.
Wir sind mit der Leistung der WK-Personalberatung daher sehr zufrieden und überzeugt, dass wir auch zukünftig weiterhin sehr erfolgreich Positionen gemeinsam besetzen werden.“
Systeex Brandschutzsysteme GmbH
Benjamin Köppel
„In unserer Funktion als Personalreferenten der Kreiswerke Main-Kinzig GmbH haben wir die WK Personalberatung bereits mehrfach mit der Besetzung von Führungspositionen und anspruchsvollen Fachfunktionen beauftragt. Die Zusammenarbeit war dabei durchweg sehr professionell und erfolgreich.
Die WK Personalberatung arbeitet professionell, strukturiert und zuverlässig. Die Kommunikation verlief jederzeit transparent und partnerschaftlich. Besonders hervorzuheben ist das ausgeprägte Verständnis für die spezifischen Anforderungen unseres kommunal geprägten Unternehmens sowie die Fähigkeit, geeignete Kandidatinnen und Kandidaten passgenau und zielgerichtet zu identifizieren.
Während des gesamten Besetzungsprozesses überzeugte die WK Personalberatung durch hohes Engagement, fundierte Marktkenntnisse und eine lösungsorientierte Vorgehensweise. Auf dieser Basis konnten mehrere Schlüsselpositionen erfolgreich besetzt werden.
Wir empfehlen die WK Personalberatung uneingeschränkt weiter und danken für die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“
Kreiswerke Main-Kinzig GmbH
Diana Rehse - Marcel Täufer
„Gerne empfehlen wir die Zusammenarbeit mit Ihnen weiter.
Wir haben Sie als Personalberater unter anderem bei der Besetzung der Position des Abteilungsleiters Wärme eingebunden eine Rolle, die sich aufgrund der Anforderungen als nicht ganz einfach erwiesen hat. Umso mehr hat es uns überzeugt, wie zielgerichtet und effizient Sie passende Kandidatinnen und Kandidaten identifiziert haben.
Besonders positiv ist uns aufgefallen, wie schnell Sie ein gutes Verständnis für unsere Anforderungen und die Besonderheiten der Position entwickelt haben. Die vorgestellten Profile waren durchweg sehr passend und haben uns im Auswahlprozess wirklich weitergebracht.
Die Zusammenarbeit war dabei jederzeit angenehm, unkompliziert und auf Augenhöhe. Wir schätzen Ihre offene Kommunikation, Ihre Verlässlichkeit und Ihren Einsatz im gesamten Prozess sehr.
Dank Ihrer Unterstützung konnten wir die Position erfolgreich besetzen, dafür nochmals vielen Dank.
Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und empfehlen Sie gerne weiter.“
STADTWERKE LANGEN GMBH
„Hiermit bestätigen wir, dass Herr Joshua Krebs & Team von WK Personalberatung GmbH, Hanau die Bio Breadness GmbH in der Vergangenheit erfolgreich bei der Besetzung anspruchsvoller Positionen unterstützt hat.
Während der Zusammenarbeit zeichnete sich Herr Joshua Krebs & Team insbesondere durch ein charakteristisches Verständnis unserer Anforderungen, eine geordnete und professionelle Arbeitsweise sowie eine exklusive Serviceorientierung aus. Die vorgestellten Kandidat*innen entsprachen oft unseren fachlichen und persönlichen Erwartungen und trugen wesentlich zu unseren erfolgreichen Onboardings bei.
Besonders hervorzuheben sind die zuverlässige Kommunikation, die transparente Zusammenarbeit sowie die Fähigkeit, auch anspruchsvollere Suchmandate innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens erfolgreich umzusetzen. Herr Joshua Krebs & Team überzeugten dabei durch Marktkenntnis, Diskretion und Engagement.
Wir empfinden die Zusammenarbeit jederzeit als vertrauensvoll, effizient und angenehm und können Herr Joshua Krebs & Team als kompetente und zuverlässige Partner im Executive Search und Recruiting uneingeschränkt empfehlen.
Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.“
BIO BREADNESS GmbH
Andreas Swoboda
1. Direktansprache im verdeckten Kandidatenmarkt
Da qualifizierte Elektroniker eher selten auf dem Arbeitsmarkt aktiv werden, liegt der Hebel im passiven Bewerbermarkt:
- Wechselwillige Fach- und Führungskräfte werden über Fachnetzwerke und Branchenkontakte bei Wettbewerbern und branchennahen Unternehmen identifiziert und diskret angesprochen.
- Anschließend werden sie passend zu Ihren Anforderungen hinsichtlich ihrer Hard Skills und Schnittstellenkompetenzen (z. B. Kombination aus Starkstrom, Gebäudeautomation und MSR-Technik) vorqualifiziert.
2. Schärfung der Arbeitgeberattraktivität
- Es schätzen den Markt für Sie ein: Abgleich von Gehaltsbändern, Auslösen, Bonusmodellen und geldwerten Vorteilen.
- Sie übersetzen Arbeitszeitinnovationen: Attraktive Platzierung von Modellen wie der Vier-Tage-Woche, Gleitzeit oder reduzierten Montage- und Reisedistanzen in der Kandidatenkommunikation.
- Sie führen ein Schnittstellen-Targeting durch: Präzise Abgrenzung von Rollenprofilen, damit Kandidaten nicht durch überfrachtete Anforderungskataloge abgeschreckt werden.
Strategische Nachfolgeplanung für Schlüsselpositionen
Zur Abfederung der anstehenden Renteneintrittswelle können Sie Personalberater auch bei der langfristigen Besetzung von Schlüsselrollen unterstützen. Sie übernehmen für Sie die zeitintensive
- Suche nach Meistern, Obermonteuren und Projektleitern mit Führungsambitionen sowie
- die Akquisition von Potenzialträgern aus benachbarten Segmenten (z. B. Mechatronik oder Automatisierung), die durch strukturierte Einarbeitung für verantwortungsvolle Positionen qualifiziert werden können.
Das geht häufig mit nicht nur mit schnelleren, sondern auch sehr viel besser zwischen Kandidaten und Arbeitgeber bzw. Angebot abgestimmten Prozessen einher, die gerade im Engpassmärkten entscheidend sind.
FAQs
Wie hoch sind die Kosten für eine Personalberatung in Brandenburg?
Das Honorar orientiert sich am ersten Jahresbruttogehalt der zu besetzenden Position. Laut BDU nehmen die Dienstleister aktuell durchschnittlich 27,5 Prozent, was der marktüblichen Bandbreite von 25 bis 35 Prozent entspricht. Kleinere Beratungen sind tendenziell günstiger.
Wie viel Zeit nimmt eine gezielte Personalsuche in Brandenburg in Anspruch?
Erste qualifizierte Kandidatenprofile liegen nach zwei bis vier Wochen vor. Insgesamt dauert der gesamte Prozess bis zur Unterschrift aber eher zwei bis drei Monate. In Engpassmärkten kann es auch länger dauern.
Welche Absicherung gibt es bei einer Kündigung während der Probezeit?
Verträge seriöser Anbieter enthalten eine Garantie für die Probezeit. Kündigt der Mitarbeiter in den ersten sechs Monaten, wird dann ohne zusätzliche Kosten nachbesetzt. Alternativ sichern manche Verträge eine anteilige Rückzahlung der Provision zu. Klären Sie die genaue Vertragsausgestaltung entsprechend immer im Vorfeld.
Ist ein Exklusivmandat wirkungsvoller als die Beauftragung mehrerer Vermittler?
Worin unterscheidet sich eine Personalberatung von klassischer Zeitarbeit?
Eine Personalberatung besetzt Schlüsselpositionen ausschließlich zur direkten Festanstellung. Der Kandidat schließt seinen Arbeitsvertrag von Beginn an mit Ihrem Unternehmen ab. Zeitarbeitsfirmen überlassen hingegen eigenes Personal für einen begrenzten Zeitraum. Berater suchen zielgerichtet im passiven Kandidatenmarkt nach hochspezialisierten Experten. Die Vergütung erfolgt über ein Honorar statt fortlaufender Stundensätze.



